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malerei+objekte


mux::wilhelm seibetseder::karin franke
malerei + objekte

begrüßung kulturstadtrat johann bliem
einführende worte dr herbert giese

vernissage di 1. juni 2004, 19 uhr
lengenbachersaal, egon-schiele platz, 3040 neulengbach


geöffnet mi 2.juni - so 6.juni, täglich 15-20 uhr


es stellen aus
mux
willi seibetseder
karin franke

mux::margareta antony::akademie der bildenden künste wien meisterklasse hundertwasser, meisterklasse schmalix [diplom 1998]
lebt und arbeitet in böheimkirchen

::wilhelm seibetseder::akademie der bildenden künste wien meisterklasse weiler, meisterklasse rainer
lebt und arbeitet in maria anzbach

::karin franke::akademie der bildenden künste wien franz xaver ölzant, hochschule für gestaltung wien [diplom 1992]
lebt und arbeitet in wien

aufbau und vorbereitungen aufbau thom+mux
aufbau willi aufbau karin
aufbau mux aufbau
aufbau und vorbereitungen aufbau und vorbereitungen
vernissage mux::karin
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begruessung reden
reden vernissage
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buffett mux::karin
drum den ende zu...


Herbert Giese

Ausstellung mux/seibetseder/franke 1. Juni 2004

Die Rolle des Künstlers in unserer von Profit und Nützlichkeit bestimmten Welt wird immer prekärer. Was er produziert, dringt nur mehr selten dorthin, wohin es zu dringen geplant ist: in der Herzen und Bäuche der Menschen.

Es wird immer schwerer, das eigentliche Ziel der Kunst, das Außerrationale, Mythische, Gefühlte zu erreichen. Rechenstift und Reglementierungen jeglicher Art, die permanente Überflutung alle Sinne ansprechender Botschaften überfordern auch die Wagemutigsten unter denen, die guter Absicht sind. Es fehlt die Zeit und es fehlt die Kraft, den Künstlern die notwendige Aufmerksamkeit zu widmen. Eine Aufmerksamkeit, die bei dem stürmischen Fortschreiten der Kunst umso mehr am Platz wäre.

Die Kunst im allgemeinen wie die bildende Kunst im speziellen ist Ausgleich und Gegengewicht zur Welt der Zahlmeister und Logiker. Sie sensibilisiert für all das, was außerhalb des Denk- und Nachvollziehbaren zuhause ist. Sie ist für die Emotion zuständig und für die Urkräfte, für das Sein vor der Erkenntnis und nach oder besser hinter der Ratio.

Was hier, in dieser Ausstellung, zu sehen ist, die Arbeiten von mux, Seibetseder und Franke, all das baut an der so dringend notwendigen Gegenwelt. Eine Welt, die nicht messbar ist oder wägbar, und die deshalb oftmals schwer verstehbar erscheint. Auch deshalb schwer verstehbar, weil sie eine neue Welt ist, eine bis dato nicht gekannte. Hier gibt es noch wenige Sehgewohnheiten, an der sich das Antwort suchende Auge ausruhen kann, hier ist vieles ungewiss und offen.

Hier wird – in unterschiedlicher Graduierung – entlang der Natur und neue ‚Naturen’ schaffend, an neuen Seins-Bildern gearbeitet. Bildnerische Lösungen, die zum künftigen Repertoire unserer Sehmöglichkeiten beitragen. Das ist schwere Arbeit, die wir alle unterstützen sollten.

Denn das Schöpferische besteht ganz besonders in diesem „Neue Naturen Schaffen“, ein Unterfangen, das Lebendigkeit und wahren Fortschritt bedeutet.

Künstler sein heißt auch Seher sein. Hineinschauen in eine Zukunft und gleichzeitig diese Zukunft gestalten und ausformulieren.

Wir Nicht-Künstler sollten davor Hochachtung haben. Es ist ein schwerer, mühseliger Job, der hier getan wird; von einigen wenigen für uns alle.

kurier chronikNÖ 02 06 2004
 
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